Neuseeländische Regierung verliert Millionen an Big Tech

Eine neue Analyse hat ergeben, dass ausländische Technologieunternehmen, die in Neuseeland tätig sind, die Mehrheit ihrer Einnahmen ins Ausland abführen. Diese Unternehmen nutzen oft Tochtergesellschaften in Ländern wie Irland oder Singapur, um ihre Gewinne als ‚Lizenzgebühren‘, ‚Einkäufe‘ oder ‚Dienstleistungsgebühren‘ zu transferieren. Dies führt zu einem erheblichen Verlust an Steuereinnahmen für Neuseeland, was in der politischen Diskussion zunehmend kritisiert wird.

Die neuseeländische Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Praktiken zu stoppen und die Steuerbasis zu stärken. Experten warnen, dass die Abwanderung von Steuergeldern nicht nur die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen gefährdet, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen beeinträchtigt.

Die Diskussion über die Besteuerung von Big Tech könnte in den kommenden Monaten an Intensität gewinnen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen. Die Wähler verlangen von der Regierung, dass sie sich für eine faire Besteuerung solcher Unternehmen einsetzt, um die finanzielle Stabilität des Landes zu gewährleisten.

Quellen: Stuff NZ