Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat in einer Pressekonferenz in Isfahan betont, dass Iran keine Verhandlungen über seine Verteidigungsfähigkeiten führen wird. Dies gelte insbesondere für das Programm der ballistischen Raketen, das nicht in dem Memorandum of Understanding mit den USA enthalten ist. Pezeshkian stellte klar, dass die Verteidigungsfähigkeit des Landes nicht zur Debatte stehe und Iran sich nicht unter Druck setzen lasse, um von seinen militärischen Kapazitäten abzurücken.
Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen Iran und den USA wieder zunehmen. In den vergangenen Wochen gab es Berichte über mögliche Gespräche zwischen den beiden Ländern, die jedoch durch die Haltung Irans erschwert werden. Pezeshkian warnte davor, dass jegliche Einmischung in die Verteidigungsstrategien des Landes als inakzeptabel angesehen werde.
Die Bekräftigung Irans, dass es niemals seine defensiven Fähigkeiten verhandeln wird, könnte die diplomatischen Bemühungen komplizieren, die darauf abzielen, eine dauerhafte Lösung für die Spannungen im Nahen Osten zu finden. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Besorgnis, während die Gespräche über eine mögliche Deeskalation fortgesetzt werden.
Quellen: Middle East Eye