Oman und Iran haben am Dienstag, den 23. Juni 2026, in Muscat eine gemeinsame Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die künftige Verwaltung der Navigation in der Straße von Hormuz zu diskutieren. Diese strategische Wasserstraße ist von entscheidender Bedeutung für den internationalen Handel, insbesondere für den Öltransport.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf und Außenminister Abbas Araghchi führten Gespräche mit ihren omanischen Amtskollegen, was zu dieser Vereinbarung führte. In einer gemeinsamen Erklärung der beiden Länder wurde betont, dass die Arbeitsgruppe auch die Möglichkeiten für maritime Dienstleistungen und die damit verbundenen Kosten untersuchen wird.
Die Gespräche finden in einem geopolitischen Kontext statt, der von Spannungen zwischen den USA und Iran geprägt ist. Während die USA gegen jegliche Art von Gebühren im Zusammenhang mit der Nutzung der Straße von Hormuz sind, verfolgen Oman und Iran weiterhin den Dialog, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Quellen: France 24, Middle East Monitor, Al-Monitor