Jemen: Trauer und Empörung nach Tod eines Teenagers durch Scharfschützen

In der belagerten Stadt Taiz im Jemen herrscht Trauer und Wut nach dem Tod eines Teenagers durch einen mutmaßlichen Scharfschützen der Huthi-Rebellen. Der Junge wurde am Mittwochmorgen auf dem Weg zur Schule erschossen, wie lokale Quellen berichten.

Augenzeugen zufolge wurde der Schüler von einem Schuss aus einem nahegelegenen Gebäude getroffen, das von Huthi-Kräften kontrolliert wird. Der Vorfall hat in der Bevölkerung von Taiz, einer der am stärksten umkämpften Städte des Landes, tiefe Bestürzung ausgelöst.

Familie und Gemeinde trauern

Die Familie des Opfers und Anwohner äußerten ihre Enttäuschung über die fortgesetzte Gewalt in der Region. „Warum mein Kind?“, fragte die verzweifelte Mutter des getöteten Jungen. „Er ging nur zur Schule, um zu lernen und eine Zukunft zu haben.“

Lokale Aktivisten riefen die internationale Gemeinschaft auf, den Konflikt im Jemen nicht zu vergessen und sich für eine friedliche Lösung einzusetzen. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende humanitäre Krise und die Gefahren, denen Zivilisten in dem seit Jahren andauernden Bürgerkrieg ausgesetzt sind.

Quellen: Al Jazeera English