Somaliland weist illegale Ausländer an, das Land zu verlassen

Die Regierung von Somaliland hat am Dienstag eine Anordnung erlassen, die alle illegalen Ausländer dazu verpflichtet, innerhalb von zehn Tagen das Territorium zu verlassen. Laut einem hochrangigen Beamten des Innenministeriums wurde diese Entscheidung aufgrund von Sicherheitsbedenken getroffen.

Die Maßnahme betrifft viele Ausländer, die in der Region leben, und wird als Teil einer stärkeren Kontrolle der Einwanderungspolitik angesehen. Die Behörden betonen, dass die Sicherheit der Bevölkerung an erster Stelle stehe und dass illegale Einwanderung potenzielle Risiken mit sich bringe.

Die Ankündigung hat bereits zu Besorgnis unter den betroffenen Ausländern und den Organisationen geführt, die sich um ihre Belange kümmern. Menschenrechtsgruppen könnten sich möglicherweise ebenfalls in die Diskussion einschalten, um die Rechte der Betroffenen zu vertreten. Es bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung dieser Anordnung in der Praxis aussehen wird und welche Reaktionen sie hervorrufen wird.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa