Die pakistanischen Behörden haben eine französische Frau namens Yasmina gerettet, die angibt, über ein Jahrzehnt lang von ihrem Ehemann gefangen gehalten worden zu sein. Laut Yasmina lebte sie mit ihren fünf Kindern in einem isolierten Umfeld und war von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungsaktion fand in einer Stadt im Punjab statt, nachdem Nachbarn auf die alarmierenden Umstände aufmerksam geworden waren.
Yasmina berichtete, dass sie und ihre Kinder unter psychischen und physischen Misshandlungen gelitten hätten. Die Polizei hat den Ehemann festgenommen und Ermittlungen eingeleitet. Die französische Botschaft in Pakistan wurde über den Vorfall informiert und unterstützt die Familie dabei, in ihr Heimatland zurückzukehren.
Der Fall hat in beiden Ländern für Aufsehen gesorgt und wirft ein Licht auf die Herausforderungen, denen Frauen in ähnlichen Situationen oft gegenüberstehen. Aktivisten fordern nun strengere Maßnahmen zum Schutz von Frauenrechten und zur Bekämpfung häuslicher Gewalt in Pakistan.
Quellen: BBC News – World, BBC News – Asia