Frankreich hat am Mittwoch einen alarmierenden Temperaturrekord erreicht, als das Thermometer in mehreren Regionen auf über 40 Grad Celsius kletterte. Laut der nationalen Wetterbehörde war es der heißeste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1947. Der Hitzeschub hat nicht nur die Bürger belastet, sondern auch die Infrastruktur des Landes stark beansprucht.
Bereits am Dienstag wurden Temperaturen von 43 Grad gemessen, was die bisherigen Rekorde für den Monat Juni überstieg. Besonders betroffen sind die südlichen und zentralen Teile des Landes, wo viele Menschen unter der extremen Hitze leiden. Die Regierung hat die Bevölkerung aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und sich während der heißesten Stunden des Tages in den Schatten zu begeben.
Die Hitze hat auch Auswirkungen auf die Versorgungsinfrastruktur. Berichten zufolge mussten die Stromanbieter, wie EDF, ihre nukleare Stromproduktion reduzieren, um die Nachfrage zu decken. Gleichzeitig kam es zu Stromausfällen und Verspätungen im Zugverkehr aufgrund der extremen Temperaturen, die sogar Straßen zum Schmelzen brachten.
Die Situation wird als besorgniserregend eingeschätzt, da der Klimawandel in der Region zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen führt. Experten warnen, dass dies möglicherweise erst der Anfang einer langen Hitzewelle sein könnte, die bis in den Juli andauern könnte.
Quellen: FAZ Online, France 24