Libyen verhängt Einreiseverbot für äthiopische Staatsangehörige

Die ostlibyschen Behörden haben am 24. Juni 2026 ein Verbot für die Einreise von Staatsangehörigen aus Äthiopien, Sudan, Eritrea und Somalia erlassen. Diese Maßnahme wird als Teil der Bemühungen zur Regulierung und Organisation des Zustroms ausländischer Staatsangehöriger in das Land betrachtet.

Die Entscheidung wurde mit der Notwendigkeit begründet, die Migrationsströme zu kontrollieren und die nationale Sicherheit zu gewährleisten. Kritiker befürchten jedoch, dass diese Maßnahmen Menschenrechte verletzen und die Situation von Migranten in der Region weiter verschlechtern könnten.

Äthiopien, das bereits mit internen Herausforderungen konfrontiert ist, sieht sich nun zusätzlich mit den Auswirkungen dieser restriktiven Maßnahmen konfrontiert. Die Regierung in Addis Abeba hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu diesem Verbot abgegeben.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Latest