Neue Hoffnung für gestrandeten Wal vor Mecklenburg-Vorpommerns Küste

Seit Tagen beschäftigt der gestrandete Buckelwal an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns die Behörden und Tierschützer. Nachdem alle bisherigen Rettungsversuche gescheitert waren, schien die Lage für das Tier aussichtslos. Doch nun gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer.

Spezial-Katamaran als Rettungsoption

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat eine neue Rettungsmöglichkeit ins Spiel gebracht: Ein Spezial-Katamaran aus Dänemark könnte eingesetzt werden, um den Wal wieder ins tiefe Wasser zu bringen. Dieses Gerät soll mit breiten Gurten ausgestattet sein, um das Tier schonend hochheben zu können.

Die Entscheidung, ob diese Methode zum Einsatz kommt, hängt jedoch von einem medizinischen Gutachten ab, das derzeit erstellt wird. Experten warnen, dass der Wal aufgrund seiner geschwächten Verfassung möglicherweise nicht mehr gerettet werden kann. Bei einem Großwal könne der Sterbeprozess mehrere Tage dauern, so die Fachleute.

Rund-um-die-Uhr-Bewachung des Wals

Derzeit wird der Wal rund um die Uhr von Helfern bewacht, die den Zustand des Tieres überwachen. Sollte sich der Gesundheitszustand des Wals nicht verbessern, könnte die Rettungsaktion mit dem Katamaran die letzte Hoffnung sein.

Quellen: ntv – Nachrichten, FAZ Online, Welt Online