Neues Polizeigesetz in Sachsen: KI-Fahndung und Gesichtserkennung beschlossen

In Sachsen wurde nach monatelangen Diskussionen ein neues Polizeigesetz verabschiedet, das weitreichende Befugnisse für die Polizei einführt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Fahndung sowie die Verwendung von Gesichtserkennungstechnologien.

Die Entscheidung wurde im Sächsischen Landtag mit großer Mehrheit getroffen, jedoch nicht ohne Widerstand. Bürgerrechtler und Datenschützer äußern scharfe Kritik an den neuen Regelungen. Sie befürchten, dass der Einsatz dieser Technologien zu einer massiven Überwachung der Bevölkerung führen könnte und die Privatsphäre der Bürger gefährdet wird.

Die sächsische Regierung argumentiert, dass die neuen Befugnisse notwendig sind, um die Sicherheit in den Städten zu erhöhen und Straftaten effizienter zu bekämpfen. Dies stellt jedoch einen gefährlichen Balanceakt zwischen Sicherheit und Freiheit dar, der in der politischen Debatte intensiv diskutiert wird.

Das neue Gesetz könnte weitreichende Folgen für die Polizeiarbeit in Sachsen haben und wird in den kommenden Wochen weiter beobachtet werden.

Quellen: heise online, MDR – Nachrichten