Die historische Stadt Timbuktu in Mali steht seit vier Tagen vor gravierenden Versorgungsengpässen. Laut einem Bericht von RFI ist die Wasserversorgung sowie die Elektrizität in der Stadt aufgrund eines anhaltenden Treibstoffmangels vollständig ausgefallen.
Das thermische Kraftwerk, das für die Stromversorgung der Stadt verantwortlich ist, musste aufgrund fehlender Treibstofflieferungen stillgelegt werden. Diese Situation hat nicht nur die Elektrizität, sondern auch die Wasserversorgung stark beeinträchtigt, was zu einer humanitären Krise führt. Die Bevölkerung ist auf Wasserlieferungen angewiesen, die aufgrund der Stromausfälle ebenfalls eingeschränkt sind.
Die malische Regierung steht unter Druck, schnelle Lösungen zu finden, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Der Treibstoffmangel ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter politische Instabilität und wirtschaftliche Herausforderungen im Land. Die Situation in Timbuktu könnte sich weiter verschärfen, wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden.
Quellen: Africanews EN