Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni befindet sich in einer schwierigen Phase ihrer Amtszeit. Wie die FAZ berichtet, sinken ihre Beliebtheitswerte kontinuierlich, nachdem sie die Niederlage im jüngsten Verfassungsreferendum nicht verhindern konnte. Bislang konnte Meloni mit ihrer außenpolitischen Linie innenpolitische Rückschläge kompensieren – doch dieser Puffer scheint sich aufzulösen.
Trump als Belastungsfaktor
Besonders problematisch wird die enge Verbindung zu Donald Trump gesehen, dessen Popularität in Italien seit den jüngsten internationalen Krisen deutlich abgenommen hat. Politico Europe analysiert, dass Meloni nun versucht, ihre politische Ausrichtung zu überdenken und die Beziehungen zu Washington neu zu justieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer energiepreisgetriebenen Wirtschaftskrise, die viele Italiener direkt spüren.
Experten sehen die Regierung Meloni in einer Zwickmühle: Einerseits braucht sie internationale Unterstützung, andererseits wird die Nähe zu unpopulären ausländischen Politikern zunehmend zum innenpolitischen Risiko.
Quellen: FAZ Online, Politico Europe