Bei einem schweren Zugunglück in Andalusien Anfang des Jahres kamen 46 Menschen ums Leben. Nun haben spanische Medien neue Details zu den Ursachen der Tragödie veröffentlicht. Demnach soll ein gebrochener Schienenstrang die Kollision zweier Züge ausgelöst haben.
Laut den Berichten hatte sich die Schiene bereits einen Tag vor dem Unglück gelöst, was jedoch nicht rechtzeitig entdeckt wurde. Zudem versagte das Signalsystem, das die Zugfahrer vor der Gefahr hätte warnen sollen. Der Unfall ereignete sich, als ein Zug des privaten Betreibers Iryo entgleiste und auf das gegenüberliegende Gleis geriet, wo er mit einem Zug der staatlichen Renfe kollidierte.
Die spanische Guardia Civil untersucht den Vorfall derzeit intensiv. Die Ermittlungen sollen klären, ob es Versäumnisse bei der Wartung der Gleise oder im Betriebsablauf gab. Die Opfer und ihre Angehörigen fordern seitdem eine umfassende Aufklärung und Konsequenzen, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.
Quellen: Spiegel Online, Euronews