Ein Feuer hat am Montag ein historisches Haus im Freilichtmuseum Molfsee in Schleswig-Holstein zerstört. Das 250 Jahre alte Gebäude, das als eines der letzten seiner Art gilt, wurde vermutlich durch einen Blitzeinschlag während der schweren Gewitter, die über das Land zogen, in Brand gesetzt.
Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell unter Kontrolle bringen, jedoch war das Dach des Gebäudes bereits vollständig zerstört. Das Museum, das sich der Erhaltung und Präsentation regionaler Geschichte widmet, sieht sich nun mit der Herausforderung konfrontiert, das historische Exponat zu ersetzen und die Schäden zu bewältigen. Experten haben angemerkt, dass solche historischen Gebäude in der Region immer seltener werden, was den Verlust umso schmerzhafter macht.
Das Museum Molfsee ist für seine authentische Darstellung der Lebensweise in Schleswig-Holstein bekannt und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Der Verlust des Hauses wird nicht nur als kulturelle Tragödie angesehen, sondern auch als Warnung vor den wachsenden Wetterextremen, die durch den Klimawandel begünstigt werden.
Quellen: Der Tagesspiegel