In einem spannenden Duell besiegte Paraguay die deutsche Nationalmannschaft mit 4:3 im Elfmeterschießen und sicherte sich damit einen überraschenden Sieg im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Der Erfolg hat nicht nur die Fußballwelt, sondern auch das ganze Land in Euphorie versetzt. Paraguays Präsident nutzte die Gelegenheit, um einen Nationalfeiertag auszurufen, wie der Spiegel berichtet.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Julio Enciso, der Paraguay in Führung brachte und nach dem Spiel seinen verstorbenen Großvater rührend ehrte. Mit den Worten „Ich schicke meinem Opa einen Kuss in den Himmel“ bewegte Enciso die Herzen vieler Fans, wie Welt Online berichtet.
Der Torhüter Orlando Gill erwies sich als entscheidender Faktor im Elfmeterschießen. Seine akribische Vorbereitung zahlte sich aus, als er mehrere Schüsse des deutschen Teams parierte. In einem Interview mit der FAZ erklärte Gill, dass er jeden Spieler und jedes Detail gründlich analysiert habe, um seine Leistung zu optimieren.
In der deutschen Hauptstadt Berlin verfolgten Fans das Spiel mit gemischten Gefühlen, als Paraguay die viermaligen Weltmeister aus dem Turnier warf, so Al Jazeera. Trotz der Trauer über das Ausscheiden lobte Bundeskanzler Friedrich Merz den spannenden Spielverlauf.
Quellen: Spiegel Online, Welt Online, FAZ Online, Al Jazeera English