Neue Regelung für Herkunftskennzeichnung von Meeresfrüchten in Australien

Ab dem 1. Juli 2026 müssen Restaurants in Australien eine neue Regelung zur Herkunftskennzeichnung von Meeresfrüchten umsetzen. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Gastronomiebetriebe ihren Kunden mitteilen müssen, ob die angebotenen Fisch- und Meeresfrüchte in Australien gefangen oder im Ausland bezogen wurden.

Diese Maßnahme soll nicht nur den Verbrauchern mehr Transparenz bieten, sondern auch die lokale Fischereiindustrie stärken. Die Verbraucher können nun informierte Entscheidungen treffen, indem sie Produkte auswählen, die lokal gefangen wurden, was möglicherweise auch zu einem Anstieg der Nachfrage nach einheimischen Produkten führen könnte.

Die Regelung wurde von vielen Branchenvertretern begrüßt, da sie dazu beitragen könnte, die Wettbewerbsfähigkeit der australischen Fischerei zu erhöhen. Kritiker warnen jedoch, dass die Umsetzung zusätzliche Belastungen für Restaurants darstellen könnte, die möglicherweise nicht über die nötigen Ressourcen verfügen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.

Quellen: The Guardian – Australia