Die Europäische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die ehemalige Fraktion Identität und Demokratie (ID) eingeleitet, die mit dem Verdacht auf Untreue und Missbrauch von EU-Geldern konfrontiert ist. Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, fanden in mehreren europäischen Ländern, darunter auch in Spanien, Razzien statt.
Die ID-Fraktion, die unter anderem rechtspopulistische Parteien umfasst, wird beschuldigt, öffentliche Mittel nicht ordnungsgemäß verwendet zu haben. Die Ermittlungen zielen darauf ab, mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Geldern des Europäischen Parlaments zu klären. In Spanien sind die Behörden aktiv daran beteiligt, Beweise zu sichern und mögliche Komplizen zu identifizieren.
Diese Razzien sind Teil eines umfassenderen Versuchs der europäischen Institutionen, korrupten Praktiken entgegenzuwirken und die Transparenz in der Verwendung von EU-Finanzen zu erhöhen. Die spanische Regierung hat angekündigt, vollumfänglich mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten und alle erforderlichen Informationen bereitzustellen.
Quellen: ZEIT Online, Euronews