Ecuadors Präsident Daniel Noboa hat in einem Interview mit Bloomberg angekündigt, dass US-Truppen noch in diesem Jahr in Ecuador stationiert werden könnten. Der Einsatz soll die Bekämpfung von Drogenkartellen unterstützen, die das Land zunehmend destabilisieren. Noboa betonte, dass die Zusammenarbeit mit den USA bereits erste Erfolge gezeigt habe: In Grenzregionen sei die Zahl der Morde um 35 Prozent gesunken, dank der Unterstützung durch amerikanische Geheimdienste.
Die mögliche Stationierung von US-Truppen ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Sicherheitslage in Ecuador zu verbessern. Die Regierung sieht sich zunehmend mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Kartellen konfrontiert, die auch die Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft ziehen.
Quellen: Rio Times Online