In Katar haben am Mittwoch erneut indirekte Gespräche zwischen Vertretern der USA und Iran stattgefunden. Diese Gespräche, die in Doha stattfanden, zielen darauf ab, die Spannungen zwischen den beiden Ländern zu verringern und einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. US-Präsident Donald Trump äußerte sich nach den Verhandlungen positiv und betonte, dass die Denuklearisierung Irans gut vorankomme.
Die Gespräche fanden in einem angespannten Kontext statt, nachdem zuletzt militärische Auseinandersetzungen zwischen den beiden Ländern dokumentiert wurden. Die US-Delegation unterstrich die Notwendigkeit eines klaren Kommunikationskanals, um Missverständnisse zu vermeiden und die Verhandlungen voranzutreiben. Trump bezeichnete die Gespräche als „sehr gut“ und betonte, dass die USA bereit seien, auf die iranischen Aktionen zu reagieren, insbesondere wenn diese eine Bedrohung für die Nachbarländer darstellen sollten.
Der iranische stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi bestätigte, dass die Gespräche mit Qatari und pakistanischen Beamten stattfanden, jedoch keine direkten Gespräche mit US-Vertretern geführt wurden. Dies könnte darauf hindeuten, dass Katar eine wichtige Rolle als Vermittler in den Verhandlungen spielt.
Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor, ARD Tagesschau