Der türkische Comedian Deniz Göktaş wurde kürzlich festgenommen, nachdem ein Video seiner Stand-up-Nummer viral ging. In dieser Nummer kritisierte er Präsident Recep Tayyip Erdoğan und bezeichnete ihn als ‚Diktator‘. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf die verschärfte Repression gegen Kritiker in der Türkei, die insbesondere im Vorfeld des bevorstehenden NATO-Gipfels zunimmt.
Die Festnahme von Göktaş hat in der Türkei und darüber hinaus für Aufsehen gesorgt. Viele sehen in diesem Vorfall eine weitere Eskalation der Maßnahmen gegen Künstler, Journalisten und Oppositionelle, die sich gegen die Regierung äußern. Während Erdoğan und seine Regierung oft mit harschen Maßnahmen gegen Kritiker reagieren, wird die Frage nach der Meinungsfreiheit in der Türkei zunehmend diskutiert.
Göktaş’ Festnahme ist nicht der erste Fall, in dem ein Künstler oder ein Kritiker wegen seiner Äußerungen ins Visier der Behörden gerät. In den letzten Jahren hat die türkische Regierung diverse Personen aus der Kultur- und Medienbranche verfolgt, was zu einem Klima der Angst und Zensur geführt hat. Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklungen mit Besorgnis.
Quellen: FAZ Online, Al-Monitor