Steigende Mieten in Griechenland durch Übertourismus

Griechenland kämpft zunehmend mit den Folgen des Übertourismus, der nicht nur die Infrastruktur belastet, sondern auch die Lebenshaltungskosten für die Einheimischen in die Höhe treibt. Seit 2019 sind die Mieten in vielen Regionen des Landes um erhebliche Beträge gestiegen, wobei die jährlichen Erhöhungen zwischen 200 und 300 Euro liegen.

Experten führen diesen Anstieg nicht auf die Energiepreise oder die Baukosten zurück, sondern auf das anhaltend große Interesse von Touristen, die in Griechenland Urlaub machen möchten. Dies hat dazu geführt, dass die Mietpreise in beliebten Touristenzielen wie Athen, Santorini und Mykonos stark angestiegen sind, was viele Einheimische in finanzielle Schwierigkeiten bringt.

Die Situation ist besonders besorgniserregend, da immer mehr Griechen gezwungen sind, ihre Wohnungen zu verlassen oder in weniger attraktive und oft abgelegene Gegenden zu ziehen. Dies könnte langfristig zu einem Verlust der kulturellen Identität und der sozialen Struktur in diesen Regionen führen.

Die Regierung steht nun unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Trend zu stoppen und die Lebensqualität der Einheimischen zu schützen, während sie gleichzeitig die wirtschaftlichen Vorteile des Tourismus aufrechterhält.

Quellen: Euronews