Der syrische Außenminister Asaad al-Shaibani hat während eines Besuchs in Beirut betont, dass Syrien keine militärische Einmischung im Libanon anstrebt. Dies geschah im Rahmen eines Treffens mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, bei dem al-Shaibani auch eine offizielle Einladung des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa überbrachte, Aoun nach Damaskus zu besuchen.
Die Aussagen des syrischen Ministers sind als Versuch zu werten, jüngste Spekulationen zu zerstreuen, die durch Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump ausgelöst wurden. Trump hatte angedeutet, dass Syrien möglicherweise gegen die Hisbollah im Libanon kämpfen könnte, was Ängste über eine erneute Eskalation der Spannungen in der Region hervorrief.
Al-Shaibani stellte klar, dass Syrien an einer friedlichen Koexistenz mit dem Libanon interessiert sei und betonte die Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Diese Erklärung könnte helfen, die besorgniserregenden Gerüchte über mögliche militärische Konflikte zu entschärfen und die diplomatischen Bemühungen in der Region zu unterstützen.
Quellen: Middle East Monitor, Spiegel Online