In Iran hat am Freitag die sieben Tage andauernde staatliche Beerdigung des verstorbenen geistigen Führers Ali Khamenei begonnen. Die Trauerfeier findet unter dem Zeichen eines angespannten Waffenstillstands statt, während etwa 100 ausländische Delegationen in Teheran eintreffen. Khamenei, der während eines US-israelischen Angriffs getötet wurde, wird als eine zentrale Figur des iranischen Regimes angesehen, und die Beerdigung soll eine Demonstration nationaler Stärke darstellen.
Präsident Masoud Pezeshkian und andere hochrangige Beamte haben bereits Respekt vor Khameneis Überresten gezollt. Die Zeremonie wird von iranischen Staatsmedien ausführlich verfolgt und es wird erwartet, dass Millionen von Menschen an den Feierlichkeiten teilnehmen. Die Behörden beabsichtigen, durch diese pompöse Trauerfeier ihre Macht und Einheit zu zeigen.
Hinter den Kulissen gibt es jedoch Berichte über Unruhen und interne Machtkämpfe innerhalb des Regimes, die die Stabilität des Landes gefährden könnten. Analysten warnen vor einem möglichen Machtvakuum und den damit verbundenen Risiken für die nationale Sicherheit.
Quellen: Al Jazeera English, Welt Online, The Guardian