Präsident Tamás Sulyok hat auf die von Premierminister Peter Magyar vorgeschlagene Verfassungsänderung reagiert, die darauf abzielt, ihn aus dem Amt zu entheben. In einer öffentlichen Erklärung betonte Sulyok, dass diese Initiative nicht nur politisch motiviert sei, sondern auch gegen die Prinzipien des Rechtsstaats verstoße. „Ich habe keinen Grund zu resignieren“, erklärte er und fügte hinzu, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2029 im Amt bleiben werde.
Die Auseinandersetzung zwischen Sulyok und der Regierung spiegelt die zunehmenden Spannungen in der ungarischen Politik wider, insbesondere in Bezug auf die Unabhängigkeit der Institutionen. Sulyok, der als Verbündeter von Viktor Orbán gilt, steht nun im Mittelpunkt eines politischen Machtkampfes, der weitreichende Konsequenzen für die politische Landschaft des Landes haben könnte.
Quellen: Daily News Hungary, Politico Europe