Massive russische Angriffe auf Kyjiw fordern zahlreiche Opfer

In der Nacht zum Montag führte Russland einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw durch. Berichten zufolge wurden dabei mindestens acht Personen getötet und Dutzende verletzt. Die Angriffe, die sowohl ballistische als auch Marschflugkörper sowie Drohnen umfassten, ereigneten sich kurz vor dem NATO-Gipfel in der Türkei, was die Spannungen in der Region zusätzlich anheizt.

Kyivs Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass Rettungskräfte im Einsatz waren, um Menschen aus den Trümmern der zerstörten Gebäude zu bergen. Die Explosionen waren in der gesamten Stadt zu hören, und viele Zivilisten suchten verzweifelt Schutz in U-Bahn-Stationen. Diese Offensive ist die zweite große Attacke innerhalb einer Woche und markiert einen weiteren Anstieg der russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt.

Die ukrainischen Behörden hatten bereits zuvor vor möglichen Angriffen gewarnt, und Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich besorgt über die eskalierende militärische Situation. Dies geschieht in einem Kontext, in dem beide Seiten ihre langfristigen Angriffe verstärken, was die Reichweite des Konflikts über die letzten vier Jahre hinweg verdeutlicht.

Quellen: The Guardian, Euronews, ZEIT Online, Spiegel Online