Ben Berndt, ein erfolgreicher Podcaster aus Köln, sieht sich nach einem umstrittenen Interview mit Björn Höcke, dem Vorsitzenden der AfD in Thüringen, mit Forderungen der Medienanstalt Nordrhein-Westfalen konfrontiert. Die Behörde verlangt eine Einordnung der Aussagen, die im Podcast ‚ungeskriptet‘ getroffen wurden. Berndt lehnt dies ab und kündigt an, notfalls rechtliche Schritte gegen die Medienaufsicht einzuleiten.
Der Fall wirft Fragen zur Meinungsfreiheit und zur Verantwortung von Medieninhalten auf. Berndt, der sich als Gastgeber versteht und keinen journalistischen Hintergrund hat, hat mit seinem Podcast Millionen von Zuhörern erreicht und polarisiert damit die öffentliche Meinung.
Die Debatte um die Grenzen der Meinungsäußerung und die Rolle von Podcasts in der heutigen Medienlandschaft wird durch diesen Vorfall neu entfacht. Berndt bleibt dabei, dass er sich nicht von den Forderungen der Medienanstalt beeindrucken lassen will.
Quellen: Der Tagesspiegel