In Griechenland hat ein schnell wütender Waldbrand am 4. Juli in der zweitgrößten Stadt Thessaloniki für Alarmstimmung gesorgt. Die Flammen breiteten sich rasch in einem gebirgigen Gebiet aus und zwangen die Bewohner dreier kleiner Vororte im Norden der Stadt zur Evakuierung. Die starken Winde erschwerten die Löscharbeiten der Einsatzkräfte erheblich.
Die griechische Rundfunkanstalt berichtete, dass ein 76-jähriger Mann unter dem Verdacht festgenommen wurde, den Brand absichtlich gelegt zu haben. Die Behörden sind besorgt über die Situation, da die Wetterbedingungen in der Region durch eine anhaltende Hitzewelle verschärft werden, die auch in weiteren Teilen Südeuropas zu einem „Pulverfass“ führt, wie Experten warnen.
Die Evakuierungsmaßnahmen und die Brandbekämpfung stehen im Kontext einer breiteren Krise in Südeuropa, wo auch in anderen Ländern wie Spanien und Portugal Waldbrände wüten. Die Situation bleibt angespannt, während die Einsatzkräfte versuchen, die Flammen zu kontrollieren und weitere Evakuierungen zu vermeiden.
Quellen: France 24, The Guardian