Die kolumbianische Fußballnationalmannschaft musste sich im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 der Schweiz geschlagen geben. Nach einem spannenden Spiel, das nach 120 Minuten torlos endete, unterlag Kolumbien im Elfmeterschießen mit 3:4. Der Sieg der Schweiz war besonders emotional, da sie zum ersten Mal seit 72 Jahren wieder in ein WM-Viertelfinale einziehen konnten.
Das Spiel fand im Vancouver Place Stadion in Kanada statt, wo beide Mannschaften eine defensive Taktik verfolgten und keine der beiden Teams in der regulären Spielzeit oder in der Verlängerung ein Tor erzielen konnte. Im Elfmeterschießen zeigte sich die Schweiz jedoch effektiver, obwohl sie einen Fehlschuss durch Manuelo Akanji verzeichneten. Der kolumbianische Torwart konnte nicht genügend Schüsse abwehren, und so verpassten die „Cafeteros“ eine historische Chance, weiter im Turnier zu bleiben.
Besonders bitter war die Niederlage für den kolumbianischen Spieler Díaz, der nach dem Spiel in Tränen ausbrach. Kolumbien hatte in der Vorrunde mit einer beeindruckenden Leistung, insbesondere gegen Portugal, Erwartungen geweckt, konnte diese jedoch gegen die Schweiz nicht bestätigen. Das Team muss nun die Heimreise antreten, während die Schweiz sich auf das bevorstehende Viertelfinale gegen Argentinien vorbereitet.
Quellen: BBC Mundo, Welt Online, El País – Americas, Agência Brasil, Spiegel Online