Lettische Polizei nimmt mutmaßliche Menschenhändler fest

Die lettische Staatspolizei hat im Februar zwei mutmaßliche Menschenhändler festgenommen. Wie die Behörden am 9. April mitteilten, sollen die Verdächtigen Frauen aus Lettland rekrutiert und nach Griechenland gebracht haben, wo sie sexuell ausgebeutet werden sollten.

Angebliche Jobangebote als Köder

Den Ermittlungen zufolge lockten die Verdächtigen ihre Opfer mit vermeintlichen Arbeitsangeboten in griechischen Nachtclubs. Die genaue Zahl der betroffenen Frauen wurde nicht genannt. Die Polizei betont, dass die Untersuchungen noch laufen und weitere Details zum Fall nicht preisgegeben werden können.

Menschenhandel bleibt ein ernstes Problem in der Region. Dieser Fall zeigt die Notwendigkeit verstärkter internationaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung solcher Verbrechen. Die lettischen Behörden arbeiten nach eigenen Angaben eng mit griechischen Stellen zusammen, um das Netzwerk vollständig zu zerschlagen.

Quellen: LSM.lv English (Lettland)