In Mauretanien sind die traditionellen Fischereigemeinschaften stark von den negativen Auswirkungen des Klimawandels und der Überfischung betroffen. Die Veränderungen der Wassertemperaturen und die Verschiebung von Fischpopulationen führen zu einer drastischen Reduzierung der Fangmengen. Dies hat nicht nur wirtschaftliche Folgen für die Fischer, sondern gefährdet auch die Ernährungssicherheit der gesamten Bevölkerung.
Die mauretanische Küstenlinie, die eine der reichsten Fischereigebiete der Welt beherbergt, sieht sich zunehmendem Druck ausgesetzt. Lokale Fischer berichten von sinkenden Erträgen und dem Verlust von Arbeitsplätzen, während ausländische Fangflotten weiterhin die Gewässer abfischen. Viele Gemeinschaften kämpfen darum, ihre Traditionen zu bewahren und gleichzeitig sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.
Die mauretanische Regierung steht in der Verantwortung, Maßnahmen zu ergreifen, um die Fischbestände nachhaltig zu bewirtschaften und die Rechte der einheimischen Fischer zu schützen. Initiativen zur Förderung nachhaltiger Praktiken könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um die Herausforderungen des Klimawandels und der Überfischung zu bewältigen.
Quellen: France 24