Singapurs Innenminister wehrt sich gegen Bloomberg-Vorwürfe zu Geldwäschekontrollen

Singapurs Innenminister K. Shanmugam hat scharf auf einen kritischen Bloomberg-Artikel reagiert, der angeblich Lücken in den Geldwäschekontrollen des Stadtstaats bei Immobilientransaktionen aufzeigte. Der Minister wies die Vorwürfe als ‚völlig falsch‘ zurück und forderte die Anwälte von Bloomberg auf, konkrete Falschaussagen zu benennen.

Strenges System der Checks und Balances

Shanmugam betonte, der Artikel habe wichtige Details über Singapurs rigoroses System zur Verhinderung von Geldwäsche ausgelassen. Der Stadtstaat verfüge über eines der strengsten Systeme weltweit mit mehrfachen Kontrollen bei Eigentumstransaktionen. Diese Maßnahmen seien entscheidend für Singapurs Ruf als sauberer und transparenter Finanzplatz.

Der Minister kündigte an, weiterhin gegen falsche Darstellungen der singapurischen Gesetze und Praktiken vorzugehen. Der Fall könnte rechtliche Konsequenzen nach Singapurs Protection from Online Falsehoods and Manipulation Act (POFMA) nach sich ziehen.

Quellen: Channel News Asia