In seiner Rede vor dem äthiopischen Parlament erörterte Premierminister Abiy Ahmed die andauernden Probleme in der nördlichen Region Tigray. Er wies darauf hin, dass die Unruhen und die anhaltenden Konflikte nicht nur interne Ursachen haben, sondern maßgeblich von äußeren Kräften beeinflusst werden.
Die Region Tigray war in den letzten Jahren von schweren Kämpfen und humanitären Krisen betroffen. Abiy Ahmed machte in seiner Ansprache deutlich, dass die Stabilität des Landes durch ausländische Einflüsse untergraben wird, was auf die komplexe geopolitische Situation in der Hornregion Afrikas hinweist. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Rolle dieser ausländischen Akteure zu hinterfragen und zur Stabilität Äthiopiens beizutragen.
Zudem wurde betont, dass das Land sich in einer entscheidenden Phase der Entwicklung befindet, in der ein Zusammenhalt und ein gemeinsames Vorgehen notwendig sind, um die Herausforderungen zu bewältigen. Ahmeds Aussagen reflektieren die Sorgen vieler Äthiopier über die anhaltenden Spannungen und die Notwendigkeit, die Kontrolle über die eigene nationale Agenda zurückzugewinnen.
Quellen: AllAfrica