Der Premierminister von Uganda, Robinah Nabbanja, hat sich erneut für das umstrittene Viehbestandsprogramm der Regierung ausgesprochen. In einer Sitzung des Parlaments wies Nabbanja die Bedenken zurück, dass einige Zahlungen möglicherweise an nicht berechtigte Empfänger gegangen sind. Nach Angaben der Regierung sind bis zu 60,2 Milliarden Ugandischer Schilling (etwa 16 Millionen Euro) an rund 12.000 Haushalte verteilt worden.
Nabbanja betonte, dass die Begünstigten einem rigorosen Verifizierungsprozess unterzogen werden, um sicherzustellen, dass die Mittel tatsächlich den bedürftigen Landwirten zugutekommen. Die Opposition hatte zuvor kritisiert, dass die Kriterien für die Teilnahme am Programm nicht transparent genug seien.
Das Viehbestandsprogramm wurde ins Leben gerufen, um die ländliche Bevölkerung zu unterstützen und die Viehzucht in Uganda zu fördern, die als eine der Hauptnahrungsquellen des Landes gilt. Die Regierung hofft, durch diese Initiative die Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten zu verbessern und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.
Quellen: AllAfrica