Die malawische Regierung hat in den letzten Wochen 38.000 ihrer Staatsbürger aus Südafrika zurückgeholt. Dies geschah im Zuge einer massiven Auswanderungswelle, die durch anhaltende anti-migrantische Proteste und Gewalt ausgelöst wurde. Berichten zufolge sind bei diesen Auseinandersetzungen zahlreiche Menschen verletzt worden, und es gab sogar Todesfälle unter den Rückkehrenden.
Die Rückkehrer berichten von einem Klima der Angst, das durch gewalttätige Übergriffe gefördert wurde. Viele von ihnen fühlten sich aufgrund ihrer Herkunft bedroht und sahen keinen anderen Ausweg, als in ihre Heimat zurückzukehren. Die malawische Regierung hat in einer Erklärung betont, dass sie alles tun werde, um ihre Staatsbürger zu schützen, und dass die Rückkehrer in Sicherheitszentren empfangen werden.
Die Situation spiegelt die wachsenden Spannungen in Südafrika wider, wo Migranten oft als Sündenböcke für wirtschaftliche Probleme und soziale Unruhen angesehen werden. Menschenrechtsorganisationen haben die Gewalt gegen Ausländer verurteilt und fordern die südafrikanische Regierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten.
Quellen: Africanews EN