Die griechische Polizei hat am Dienstag drei Verdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, in der Nacht vom 1. Juli mehrere Bombenanschläge auf Politiker aus der regierenden Neuen Demokratie in Thessaloniki verübt zu haben. Bei den Anschlägen wurden selbstgebaute Gasflaschen-Explosivstoffe eingesetzt, die gezielt die Wohnhäuser und Fahrzeuge von drei Abgeordneten der Regierungspartei trafen.
Die Angriffe wurden als äußerst gefährlich eingestuft und haben die politische Landschaft in Griechenland erschüttert. Eine 72-jährige Frau, die sich in der Nähe eines der Ziele aufhielt, verlor ihr Leben. Die Polizei hat die Festnahmen als Teil einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung von politisch motivierter Gewalt in Griechenland bezeichnet.
Die Ermittlungen laufen weiterhin, um die Hintergründe der Anschläge zu klären und mögliche weitere Verdächtige zu identifizieren. Die griechischen Behörden haben ihre Entschlossenheit bekundet, solche Attacken in Zukunft zu verhindern.
Quellen: Euronews, Balkan Insight