In der Region Almeria in Südeuropa hat ein verheerender Waldbrand mindestens 12 Menschenleben gefordert. Der Brand, der als tödlichster in Spanien seit zwei Jahrzehnten gilt, brach unter extremen Wetterbedingungen aus, die durch anhaltende Hitzewellen entstanden sind. Die Behörden berichteten, dass 23 Personen weiterhin vermisst werden, während Hunderte von Feuerwehrleuten im Einsatz sind, um die Flammen einzudämmen.
Die Feuerwehr kämpft gegen eine schnell wachsende Feuerfront, die in einem touristisch stark frequentierten Gebiet ausbrach. Es wird angenommen, dass die Brandursache eine umgefallene Stromleitung war, die auf trockenes Vegetationsmaterial fiel. Die Evakuierung der Anwohner in den betroffenen Gebieten wurde bereits eingeleitet.
Spanien hat in diesem Jahr einen besonders intensiven Sommer mit extremen Temperaturen erlebt, was die Bedingungen für die Ausbreitung von Waldbränden begünstigt. Der aktuelle Brand hat dazu geführt, dass Spanien mittlerweile für etwa 40% der gesamten Waldbrandflächen in Europa verantwortlich ist. Die Situation bleibt angespannt und die Rettungskräfte arbeiten unermüdlich daran, weitere Schäden zu verhindern.
Quellen: France 24, The Independent