Die israelischen Sicherheitskräfte haben am Freitag den Großmufti von Jerusalem, Sheikh Mohammed Hussein, festgenommen, nachdem er das Freitagsgebet in der Al-Aqsa-Moschee geleitet hatte. In einer Erklärung des Gouvernements von Jerusalem wurde bekannt gegeben, dass er für eine Woche von dem heiligen Ort ausgeschlossen wurde. Diese Maßnahme wird als Teil der anhaltenden Spannungen zwischen den israelischen Behörden und den palästinensischen Muslimen in der Region gewertet.
Die Al-Aqsa-Moschee ist ein zentrales religiöses Symbol für Muslime und wird oft zum Schauplatz von Konflikten zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Menschenrechtsaktivisten kritisieren die Festnahme und den Ausschluss des Großmuftis als eine Form der Repression gegen religiöse Führer und als eine Bedrohung für die religiöse Freiheit.