Abelardo de la Espriella: Kontroverse um Kolumbiens neuen Präsidenten

Abelardo de la Espriella, der neu gewählte Präsident Kolumbiens, hat kürzlich die ersten Mitglieder seines Kabinetts vorgestellt. Von den 18 Ministerposten sind 11 bereits besetzt, wobei viele der ernannten Persönlichkeiten aus etablierten politischen Familien stammen. Neben diesen traditionellen Namen hat de la Espriella auch christliche, militärische und trumpistische Vertreter in sein Kabinett aufgenommen.

Parallel zu diesen Entwicklungen steht de la Espriella vor rechtlichen Herausforderungen. Der ehemalige Magistrat Luis Guillermo Pérez hat eine Klage beim kolumbianischen Staatsrat eingereicht, um die Amtseinführung de la Espriellas zu verhindern. Diese Klage zielt darauf ab, die Wahl des als ultrarechts geltenden Anwalts zu annullieren.

Zusätzlich hat de la Espriella eine unkonventionelle Bitte an den Kongress gerichtet: Er möchte seine Amtseinführung nicht wie üblich in Bogotá, sondern auf einem Militärstützpunkt abhalten. Diese Bitte ist ohne Präzedenzfall und bleibt der Entscheidung des neu gewählten Kongresses überlassen.

Quellen: El País – Americas, Mercopress