Schockierende Kindermorde in Uganda: Täter gesteht rituelle Tötungen

In Uganda hat ein Mann gestanden, vier Kleinkinder in einem Kindergarten erstochen zu haben. Die Behörden gehen von einem Fall sogenannter „menschlicher Opfergaben“ aus – einer grausamen Tradition, bei der Menschen für angeblichen spirituellen Nutzen getötet werden.

Nation unter Schock

Der Vorfall ereignete sich in einer Kindertagesstätte in Zentraluganda. Die Opfer waren zwischen drei und fünf Jahre alt. Der Täter, dessen Identität noch nicht vollständig bekannt gegeben wurde, soll allein gehandelt haben.

Kindermorde zu rituellen Zwecken kommen in Uganda immer wieder vor, obwohl sie gesetzlich streng verboten sind. Die Regierung hat wiederholt versprochen, stärker gegen derartige Praktiken vorzugehen. Der aktuelle Fall hat landesweit Entsetzen und Trauer ausgelöst.

Quellen: Africanews, Independent (Kampala)