Schließung von Geburtsstationen in Brandenburg: Hebammenverband warnt vor Risiken für Schwangere

In Brandenburg sorgt die Schließung mehrerer Geburtsstationen für große Besorgnis. Schwangere Frauen müssen längere Wege in Kauf nehmen, um einen Kreißsaal zu erreichen. Der Hebammenverband hat die Situation analysiert und warnt vor den möglichen Risiken, die sich aus dieser Entwicklung ergeben können.

Die Schließungen sind Teil eines bundesweiten Trends, der auch in Brandenburg spürbare Auswirkungen hat. Laut dem Hebammenverband könnte die längere Anreisezeit für Schwangere zu verzögerten Geburten und damit zu gesundheitlichen Komplikationen führen. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen, die in ländlichen Gebieten wohnen, wo die nächste Geburtsstation oft mehrere Kilometer entfernt ist.

Experten betonen, dass in Notfällen jede Minute zählt. Eine schnellere Erreichbarkeit von Geburtsstationen sei entscheidend für die Sicherheit von Mutter und Kind. Die Verbände fordern daher von der Landesregierung, die Situation zu überdenken und gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Geburtshilfe zu ergreifen.

Quellen: Der Tagesspiegel