Am 10. Jahrestag des Schiedsspruchs im Südchinesischen Meer bekräftigten Japan und andere betroffene Länder die Bedeutung des Urteils. Der Schiedsspruch von 2016, der zwischen China und den Philippinen gefällt wurde, gilt als endgültig, rechtlich bindend und entscheidend für den Territorialstreit zwischen den beiden Nationen.
In einer gemeinsamen Erklärung forderten die beteiligten Staaten die Einhaltung des Urteils und betonten die Notwendigkeit eines friedlichen Dialogs zur Lösung der Konflikte in der Region. Japan hat sich in der Vergangenheit für die Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit im Südchinesischen Meer eingesetzt und sieht den Schiedsspruch als wichtigen Schritt zur Unterstützung der internationalen Normen.
Die Spannungen in der Region sind weiterhin hoch, und Japan bleibt ein aktiver Akteur in den Bemühungen um eine friedliche Lösung der Konflikte, die durch territoriale Ansprüche und militärische Aktivitäten in den umstrittenen Gewässern verschärft werden.