Kizza Besigye, ein prominenter Oppositionsführer in Uganda, hat am Montag vor Gericht ausgesagt, dass er unter Zwang in den Gerichtssaal gebracht wurde. Er war ohne rechtliche Vertretung erschienen, was zu einem weiteren Streit über die Angemessenheit des Verfahrens führte.
Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass die wiederholte Abwesenheit der Verteidiger den Prozess verzögert und fordert, den Prozess ohne weitere Verzögerungen fortzusetzen. Besigyes Verteidigung hingegen insistiert, dass zunächst offene Anfragen zur rechtlichen Vertretung und zur Offenlegung von Beweismitteln geklärt werden müssen, bevor der Prozess fortgesetzt werden kann.
Diese Auseinandersetzung wirft Fragen zur Fairness und Transparenz des Gerichtsverfahrens auf und spiegelt die angespannten politischen Verhältnisse in Uganda wider, wo die Rechte der Opposition oft in Frage gestellt werden.
Quellen: AllAfrica