Die mexikanische Regierung hat am Dienstag angekündigt, formell Strafverfolgung in den USA zu beantragen, um rechtliche Schritte gegen die US-Behörden einzuleiten. Dies geschieht im Zusammenhang mit den Todesfällen von mexikanischen Staatsbürgern, die während Einsätzen des US-amerikanischen Einwanderungs- und Zollvollzugs (ICE) aufgetreten sind.
Mexikos Außenministerin Claudia Sheinbaum äußerte, dass die Regierung die amerikanischen Behörden zur Verantwortung ziehen wolle. In den letzten Jahren gab es immer wieder Berichte über gewaltsame Vorfälle und Todesfälle, die im Rahmen von ICE-Einsätzen stattgefunden haben. Die mexikanische Regierung sieht hierin eine Verletzung der Menschenrechte ihrer Bürger.
Diese Forderung könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Mexiko und den USA weiter belasten. Experten warnen vor möglichen diplomatischen Konsequenzen und fordern ein Umdenken in der US-Einwanderungspolitik.
Quellen: Al Jazeera English, BBC News