Auf einer internationalen Konferenz zur Regulierung des Fangs von Blauflossen-Thunfisch konnte kein Einvernehmen erzielt werden. Japan sprach sich für eine Erhöhung der Fangquote in der zentralen und westlichen Pazifikregion aus und forderte eine Anhebung von derzeit 11.869 Tonnen auf 14.836 Tonnen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Bestände an Blauflossen-Thunfisch zu stabilisieren und gleichzeitig den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Fischereiindustrie gerecht zu werden.
Die Konferenz, an der mehrere Länder teilnahmen, konnte sich jedoch nicht auf einen gemeinsamen Kurs einigen. Verschiedene Nationen äußerten Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Fischerei und der langfristigen Folgen für die Fischbestände. Japan argumentierte, dass eine kontrollierte Erhöhung der Fangmengen notwendig sei, um die Bedürfnisse der Fischereiindustrie zu decken und gleichzeitig den Schutz der Arten zu gewährleisten.
Die Diskussionen werden voraussichtlich fortgesetzt, da die Dringlichkeit, die Fangquoten zu überdenken, angesichts der anhaltenden Bedrohungen für die Fischbestände und der ökologischen Herausforderungen in den Ozeanen immer größer wird.
Quellen: Japan Times