MEXIKO-STADT – Die mexikanische Regierung hat eine umfassende Untersuchung der Todesfälle von Migranten in der Obhut der US-Einwanderungsbehörde ICE gefordert. Diese Forderung wurde nach dem Tod des mexikanischen Einwanderers Lorenzo Salgado Araujo laut, der von einem ICE-Agenten erschossen wurde. Der Vorfall hat eine Welle der Empörung ausgelöst und die mexikanischen Behörden dazu veranlasst, rechtliche Schritte zu erwägen.
Insgesamt sind in den letzten Jahren 17 Mexikaner bei Einsätzen oder in Haftzentren von ICE ums Leben gekommen. Mexiko hat nun rechtliche Schritte eingeleitet und sogar die Vereinten Nationen um Unterstützung gebeten, um Antworten und Gerechtigkeit für die betroffenen Familien zu erhalten.
Die mexikanische Regierung sieht es als wichtig an, dass die Todesfälle gründlich untersucht werden, um sicherzustellen, dass die Rechte der Migranten gewahrt bleiben. Der Druck auf die US-Regierung könnte zu einer Neubewertung der Praktiken von ICE führen, insbesondere in Bezug auf die Behandlung von Migranten.
Quellen: WKBN, Spiegel Online