Die Potsdamer Künstlerin Gisela Neuenhahn ist mit einer neuen Ausstellung in die Schlaglichter der regionalen Kunstszene gerückt. Im Kunst-Café Bohneville werden derzeit ihre neuesten Gemälde präsentiert, die eine faszinierende Verbindung zwischen musikalischer Sensibilität und bildnerischer Ausdruckskraft herstellen. Neuenhahn, die zuvor als klassische Violinistin international auftrat und unter anderem mit Größen wie Montserrat Caballé zusammenarbeitete, hat in der Lebensmitte eine Neuausrichtung gewagt – hin zur Malerei, die heute ihre große künstlerische Leidenschaft ist.
Die Ausstellung in Potsdam zeigt abstrakte und farbintensive Arbeiten, die oft von musikalischen Stimmungen und Rhythmen inspiriert sind. In Interviews beschreibt Neuenhahn den kreativen Übergang nicht als Bruch, sondern als kontinuierliche Weiterentwicklung: „Klang und Farbe sind für mich eng miteinander verbunden. Beim Malen höre ich oft, was ich sehe – und umgekehrt.“ Die Werkschau im Kunst-Café Bohneville wird als ein bedeutender Moment im kulturellen Leben der Landeshauptstadt gewertet und lockt Besucher aus ganz Brandenburg an.
Das Kunst-Café Bohneville, bekannt für seine Verbindung von Kultur und Gastronomie, bietet einen einladenden Rahmen für die Schau. Die Ausstellung ist Teil eines breiteren Trends in Brandenburg, regionale Künstlerinnen und Künstler stärker in den Fokus zu rücken. Mit Neuenhahn wird zugleich eine Künstlerin gewürdigt, die spät, aber mit großer Intensität im bildenden Bereich Fuß fasst – ein inspirierendes Beispiel für lebenslanges künstlerisches Schaffen.
Quellen: Der Tagesspiegel