Die sudanesische Regierung hat am Mittwoch, den 15. Juli 2026, die von der Houthi-Miliz im Jemen ausgehenden Raketenangriffe auf südliche Regionen Saudi-Arabiens entschieden verurteilt. In einer offiziellen Erklärung der Sudan News Agency (SUNA) bezeichnete die Regierung die Angriffe als ‚terroristisch‘ und sprach von einer schweren Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität der Region.
Khartoum betonte, dass solche Handlungen das humanitäre Völkerrecht verletzten und die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten weiter verschärften. Der Regierung zufolge bleibt Sudan fest an der Seite Saudi-Arabiens, das in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel von Angriffen durch die Houthi-Miliz geworden ist.
Die Stellungnahme erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender regionaler Spannungen. Sudan, das in den letzten Jahren durch einen schweren Bürgerkrieg geschwächt wurde, versucht, seine diplomatischen Beziehungen zu wichtigen Golfstaaten zu stabilisieren. Die klare Verurteilung der Houthi-Angriffe könnte auch als Signal an internationale Partner gelesen werden, dass der Sudan eine pro-stabile Orientierung in der regionalen Sicherheitsarchitektur anstrebt.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa