Die Minerals Commission of Ghana hat eine landesweite Strafaktion gegen illegale Sandgewinnung eingeleitet. Der Schritt folgt auf die Entdeckung mehrerer nicht lizensierter Abbau-Standorte in der Gemeinde Ningo-Prampram, wo massive Umweltschäden und Sicherheitsrisiken festgestellt wurden. Die Behörde warnt vor den langfristigen Folgen unkontrollierter Sandentnahme, die Küstenerosion, Zerstörung von Lebensräumen und Infrastrukturschäden verursachen kann.
Systematisches Netzwerk aufgedeckt
Behördensprecher betonten, dass die illegalen Aktivitäten nicht von Einzeltätern ausgeführt würden, sondern Teil eines organisierten Netzwerks seien, das in mehreren Regionen des Landes operiert. „Wir haben klare Beweise für koordinierte Aktionen, die gegen nationale Bergbaugesetze verstoßen“, erklärte ein Sprecher der Commission. Die Behörden arbeiten nun eng mit der Polizei und lokalen Regierungen zusammen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die illegalen Abbauzonen dauerhaft zu schließen.
Umweltschutz und rechtliche Durchsetzung
Der illegale Sandabbau ist in Ghana ein wachsendes Problem, das sowohl die Umwelt als auch die staatlichen Einnahmen beeinträchtigt. Sand ist ein gefragter Rohstoff im Baugewerbe, und viele gewinnorientierte Akteure umgehen die Lizenzpflicht. Die Minerals Commission ruft die Öffentlichkeit dazu auf, verdächtige Aktivitäten zu melden, und kündigt an, verstärkt Präventionskampagnen in betroffenen Gemeinden durchzuführen.
Quellen: AllAfrica – West Africa, AllAfrica – Ghana, AllAfrica – Business