Die Zimbabwe Republic Police (ZRP) hat seit Beginn einer landesweiten Sicherheitsoperation über 2.000 Personen festgenommen. Die Razzien und Kontrollen zielten darauf ab, die Kriminalitätsrate zu senken und Verkehrsunfälle durch strengere Durchsetzung von Verkehrsregeln zu reduzieren, wie Behörden am Mittwoch mitteilten.
Die Polizei startete die Kampagne als Reaktion auf wachsende Sicherheitsbedenken in mehreren städtischen und ländlichen Gebieten des Landes. Neben Diebstählen, Raubüberfällen und Eigentumsdelikten wurden auch zahlreiche Verkehrssünder angehalten – darunter Fahrer ohne gültige Papiere, ohne Führerschein oder unter Alkoholeinfluss. Besonders an Hauptstraßen und Grenzübergängen wurden verstärkte Kontrollpunkte eingerichtet.
Polizeisprecher Paul Nyathi bestätigte die hohe Zahl der Festnahmen und betonte, dass die Aktion Teil einer längerfristigen Strategie zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sei. „Wir wollen ein abschreckendes Signal setzen und gleichzeitig das Vertrauen der Bevölkerung in die Strafverfolgung stärken“, so Nyathi. Kritiker befürchten jedoch, dass die Maßnahme zu willkürlichen Festnahmen führen könnte, insbesondere in einkommensschwachen Vierteln.
Die Behörden gaben an, die Operation werde noch mehrere Tage andauern. Gleichzeitig rufen sie die Bürger auf, bei der Aufklärung von Straftaten zu kooperieren und Verkehrsregeln einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa