Starke Gewitter bringen Abkühlung nach Brandenburg – Unwettergefahr bleibt bestehen

Nach einer Hitzewelle mit Temperaturen knapp unter der 35-Grad-Marke haben am Donnerstagmorgen erste Gewitterzellen Brandenburg erreicht. Wie das Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, ziehen von Nordwesten her dynamische Schauer- und Gewitterfronten über das Bundesland. Besonders betroffen sind Regionen um Neuruppin, Prenzlau und Angermünde, wo mit Starkregen, Hagel und teils orkanartigen Böen gerechnet wird.

Die Intensität der Niederschläge sorgt vorübergehend für Erleichterung, birgt aber auch Gefahren. In mehreren Landkreisen wurden Unwetterwarnungen der Stufe Gelb und lokal der Stufe Gelb ausgesprochen. Feuerwehreinsätze wegen überschwemmter Keller und umgestürzter Bäume wurden bereits gemeldet. Straßenverkehr und Bahnverbindungen könnten vorübergehend beeinträchtigt sein, warnt der DWD.

Die Temperaturen sinken infolge der Gewitter auf Werte um 22 bis 25 Grad. Experten rechnen damit, dass die Unwetterlage sich am Nachmittag abschwächt, jedoch weiterhin Schauer möglich sind. Am Wochenende wird dann mit wechselhaftem, aber deutlich milderem Wetter gerechnet. Die Entspannung der Lage ist jedoch nur von kurzer Dauer – ab Sonntag könnte die Hitzewelle erneut zurückkehren.

Quellen: Der Tagesspiegel